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| Das anonyme Werk wurde vermutlich im 11. Jh. für den Schulgebrauch verfasst und war bisher nur durch zwei Textzeugen aus dem 12. Jh. bekannt. 'De generatione Christi' ist ab der 35. Zeile in leoninischen Versen gereimt, berichtet über die Personen, die in der Stammtafel Christi genannt sind und legt ihre Namen typologisch aus. Das neu identifizierte Fragm. 21 enthält nach der Edition von Röder 1999 227 von 1611 Verszeilen:
2r V. 554-587 2v V. 588-621 1r V. 1030-1066 1v 1067-1101 3r 1102-1135 3v V. 1136-1171 4r 1588-1611 [Schluss]. Die Nachträge einzelner Wörter und ganzer Verse zeigen, dass die Abschrift hinterher überprüft und korrigiert wurde. Kleinere Schreibfehler (wie Mons für Fons in V. 579, dum für cum in V. 1059 oder Sic für Hic in V. 1142) sind aber übersehen worden. Auf den Schluss von 'De generatione Christi' (4r) folgt auf 4r-4v eine stark gekürzte Version von Kap. XXXVII, Zeile 105-273 aus der 'Expositio Apocalypseos' von Beda Venerabilis (vgl. CC 121A) mit dem Incipit Fundamentum primum est iaspis. Es handelt sich dabei um einen Kommentar zu Offb 21,19-20. Auch in einem der beiden Textzeugen von 'De generatione Christi' (Heidelberg, UB, Cod. Sal. IX 15) folgt dieser Text Bedas mit dem gleichen Incipit. – Die Blätter hatten als Deckelüberzüge eines nicht genannten Buchs aus der Stiftsbibliothek gedient und sind vor 1871 abgelöst worden. |
alle Initien
| (1r-4r) | De generatione Christi (Ed.: Rödel 1999, ohne diesen Textzeugen). Fragment (227 von 1611 Verszeilen). |
| (4r-4v) | : Expositio Apocalypseos (Ed.: CC 121A). |