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St. Florian, Augustiner-Chorherrenstift, Fragm. 22
GLOSSENHANDSCHRIFT. RUODLIEB (lateinisch/deutsch)
Pergament   1 Doppelbl.   197×135 bzw. 197×96    Tegernsee, 11. Jh. (Glosse Ende 13. Jh.)   
Abbildungen von 1r1v-2r2v
Literatur zur Handschrift (Anzahl: 11)



Stiftsarchivar Jodok Stülz entdeckte das Fragment im Jahr 1830. Vier Jahre später edierte es August Heinrich Hoffmann von Fallersleben erstmals. Johann Andreas Schmeller erkannte in seiner Edition 1838 (gemeinsam mit Jacob Grimm), dass es sich um einen Teil der Reinschrift handelt. Das Fragment umfasst die Textpassagen XI, 1-35, 38-72 und XIII, 10-81. Die Glossen wurden von Bergmann-Stricker auf das Ende des 13. Jahrhunderts datiert. 1991 konnte Cod. XI 249 der Stiftsbibliothek (Traditionsnotizen, Nekrolog, Aachener Regel und Augustinusregel, Ende 11. und 1. Hälfte 12. Jh.) als ursprünglicher Trägerband des Fragments identifiziert werden. Das Ruodliebfragment ist dort als Einzelblatt ausgefaltet und quer stehend als Vorsatzblatt mit fol. 1v/2r als Vorderseite und fol. 1r/2v als Rückseite zwischen vorderem Innendeckel und fol. 1r der Traditionsnotizen eingeheftet gewesen (vgl. Buchmayr 2006).
Friedrich Buchmayr
"Bergmann-Stricker", "Buchmayr 2006"
alle Initien
(1r-2v) Ruodlieb.