Nach der Wiener Orientalistin Gisela Procházka-Eisl (Mail vom 11.11.2021) handelt es sich um eine Abschrift einer Sultansurkunde an die Bege von Dubranik (wohl Dubrovnik), die zwischen 20. und 30. März 1578 in Konstantinopel verfasst worden ist. Es geht um Geld, das der österreichische Gesandte David Ungnad einem in Galata ansässigen Händler in Dubrovnik geborgt hat, der in Konkurs gegangen ist und sich davongemacht hat. Der Begleitbrief des Paschas enthält die Aufforderung, dem Gesandten das Geld zurückzuzahlen. Die Herkunft des Blatts ist nicht dokumentiert.