Innsbruck, Universitäts- und Landesbibliothek Tirol (ULBT), Cod. 1055
STANISLAUS RUBCHICH
PapierI, 40, I* Bl.240×195Wien, 19. Jh. Provenienz/Letztbesitzer: Bidermann, Hermann Ignaz
Die folgenden Daten sind Auszüge aus dem gedruckten Katalog der Handschriften der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol in Innsbruck. Diese Daten, insbesondere die Bibliographie, werden in manuscripta.at laufend korrigiert und ergänzt. Addenda und Corrigenda zum gedruckten Register finden Sie hier.
Schriftart: Antiquakursive Nach dem Vorsatzblatt zwei unfoliierte Blätter, hier bezeichnet als 1‘ und 2‘, dann zeitgenössische Foliierung 1–35. Vier Wappen pro Seite, darunter jeweils der Familienname. Schriftraum des Titels (Bl. 2’r) 165 × 160 zu 13 Zeilen.
Ausstattung: Illuminiert Miniatur(en)
Initialen mit Ausläufern. 140 mit Aquarellfarben kolorierte Zeichnungen von Wappen.
Einband: Wien 19. Jh. Neuzeitlicher Gebrauchseinband
Reliefiertes Papier mit einem Muster aus Rosen, Zackenbändern und Punkten, an den Ecken und am Rücken verstärkt mit Leinen mit Karomuster.
Laut alter Titelkopie der ULBT 1905 aus der Bibliothek Bidermann an die ULBT gelangt. Zur Schenkung Bidermann s. Hittmair 140 (1895 erhielt die ULBT vom Unterrichtsministerium 12.000 Bände aus dem Nachlass des 1892 verstorbenen Grazer Universitätsprofessors Hermann Ignaz Bidermann). In L. Sprung, Verzeichniss der Bücher- und Landkartensammlung eines Grazer Universitäts-Professors (Hermann Ignaz Bidermann). Innsbruck 1893 nicht enthalten. Vorbesitzer: Bidermann, Hermann Ignaz
Stanislaus Rubchich: Illyrisches Wappenbuch.Kolorierte Zeichnungen von 140 Wappen, durchnummeriert, jeweils vier Wappen pro Blatt nur auf den Rectoseiten, Versoseiten leer. Unvollständige Abschrift nach Wien, ÖNB, Cod. 7683 (17. Jh.): Dort vorangestellter lateinischer Text, vgl. J. Chmel, Die Handschriften der k. k. Hofbibliothek in Wien im Interesse der Geschichte, besonders der österreichischen, verzeichnet und excerpirt von Joseph Chmel. Wien 1841, 524f. Gegenüber der Vorlage fehlen 19 Illustrationen, vgl. Chmel, 526 (f. 3–20), 529 (f. 161); außerdem kleine Abweichungen in der Reihenfolge und Schreibweise der Namen. Wie ein Vergleich mit Siebmachers Wappenbuch zeigt, sind einzelne Wappen den falschen Familiennamen zugeordnet; kleine Fehler vereinzelt auch bei der Gestaltung der Wappen (z. B. Kleinode).
1
2'r
Tit.: Libellus Sanctorum, patronum (korr.: patronorum), et publicorum, Insigniorum, regnorum (korr.: Regnorum) et familiarum, Illistrium (korr.: Illustrium) Illyriaem (korr.: Illyrici) imperi (korr.: imperii) qua (korr.: quae) magnu (korr.: magna) singulari que (korr.: singularique) diligentia collegit et (korr.: atque) depinat (korr.: depinxit) Stanislaus Rubchich, etc. Quod quidem translatum est ex antiquissimo libro et Maractera (korr.: charactere) Illyrico scripto, reperto in Bibliotheca Monasteri (korr.: Monasterii) de monte Sancto Ordinis divi Basilii. Manuscript. Hofbibliothek Codex No. 7683. Darunter Bleistiftvermerk: S. Jos. Chmel, Die Handschriften der k. k. Hofbibliothek in Wien, II. Bd. S. 524ff.