Spuren von Insektenfraß. Papier an den Rändern gewellt und fleckig (Wasserschaden). Gegenblätter zu Bl. 3–6 und äußerstes Doppelblatt der ersten Lage, Gegenblätter zu Bl. 9–13, 47, 58, 72–76 und zweites Doppelblatt der letzten Lage herausgeschnitten bzw. -gerissen, teilweise Reste erhalten (jeweils mit Textverlust). Am Ende des Buchblocks Sexternio vollständig herausgeschnitten, Fälze der ersten Lagenhälfte vorhanden. Pergamentfälze zur Verstärkung der Lagenmitten. Am Lagenende Kustoden in römischen Zahlen II (Bl. 13v)–VI (Bl. 59v). Foliierung 20. Jh. in Bleistift im oberen rechten Eck, 2025 ergänzt und korrigiert.
– Marginalien – Glossen Von Tintenlinien gerahmt, auf Tintenlinierung. Zirkelstiche. 15. Jh. Bl. 1v–6v und teilweise darüber hinaus Marginalglossen, vereinzelt Interlinearglossen, möglicherweise vom Schreiber des Haupttextes.
Jetzt gelöst: Recto-Seite oberer Text (?) darunter Inhaltsverzeichnis einer anderen Handschrift, Inc: In hoc libro continentur hec / Generationes Adami et filiorum…;
HDS
Pergament
Handschriftenfragment, am unteren Rand Notiz in schwarzer Tinte Ich Thomas.
Weißes Leder über Holz. VD und HD je fünf runde Messing-Beschläge. Am VD oben Rest eines aufgeklebten Titelschildes mit stark verblasster Aufschrift (siehe bei Geschichte). Leder-Metall-Schließe erhalten, Spuren von zwei ursprünglichen Langriemen-Leder-Metallschließen, am HD Metalldorne erhalten. Rücken: vier Doppelbünde, meist freiliegend. Im ersten Feld Spuren eines ehemaligen Titelschildchens, Schrift nicht mehr lesbar. Darunter Titelaufschrift [Petrus] de Riga. Im vierten Feld Signaturenschildchen (siehe bei Geschichte). Kapitale mit naturfarbenem Zwirn umstochen. VDS und HDS je ein Pergamentblatt, VDS teilweise abgelöst mit verschiedenen Signaturen und Notizen (siehe bei Geschichte), am Holz des VD Abklatsch der Innenseite des VDS. Am HDS Fragment (siehe bei Inhalt).
Signaturen und Besitzvermerke: Handschrift durch Abt Kaspar II. Augsburger (1469–1491) erworben. Am VDS in schwarzer Tinte von seiner Hand Inhaltsangabe Aurora Petri Riga totius veteris et novi testamenti, und Besitzvermerk Liber monasterii montis sancti Gerogii valle eni, darunter Bleistiftnotiz 20. Jh. (Comparavit Abbas Caspar Augsburger). Zu den zahlreichen Erwerbungen unter Abt Kaspar II. Augsburger siehe Geschichte bei Hs. 17 (Ms. 132). Signaturvermerk in schwarzer Tinte (19. Jh.) IV,165. Am Rücken Signaturschildchen, Papier (19. Jh.), in schwarzer Tinte 165. VDS Signaturvermerk in blauer Tinte (20. Jh.) am oberen Rand Hs. Stift Fiecht 165. VDS Klassifikationsvermerk in Bleistift (20. Jh.) DK 22.07: 091 darunter HS 151. Kataloge: Im Katalog Benedikt Herschl (um 1650, St. Georgenberg-Fiecht, Bibl., o. Sign.) eingetragen auf S. 263 als Petri Rigae aurora. Im Inventar von Bachmann 1939, 93 unter den Schriften theologisch-, philosophisch-, und religiösen Inhalts als Altes u. neues Testament (Perti Riga), Signatur MS 165 B IV 3 eingetragen. Im Handschriftenkatalog von Santer/Kramer 1978, 108 verzeichnet. Im Katalog Jeffery/Yates 1985, 254–255, beschrieben unter der HMML-Projektnummer 28,850, Mikroverfilmung 1973.
Hs 03.26
"Inventar von Bachmann", "Handschriftenkatalog von Santer/Kramer", "Jeffery/Yates 1985"