Besonders am Anfang und Ende des Codex Wurmfraß. Kustoden teilweise beschnitten (erstmals sichtbar auf Bl. 14r, beginnend mit b4). Reklamanten jeweils am unteren Blattrand eines Lagenendes. Am oberen rechten Blattrand zeitgenössische Tintenfoliierung. Am rechten unteren Blattrand vereinzelt quer zum Schriftraum römische Zahlzeichen.
Halbeinband: Pergamentfragment eines liturgischen Textes mit Hufnagelnotation über Holz. Wiederverwendung eines wohl in Italien gefertigten Einbandes. Die ursprünglichen drei Schließen sowie der Ledereinband und das Titelschildchen wurden entfernt (siehe Spuren). In Tirol im 15. Jh. umgestaltet: Beschriebenes Pergamentfragment um etwa ein Drittel des VD und HD, sowie des Rückens geschlagen. Der Rest des Holzes liegt frei. VD: Signatur und unleserliches Titelschildchen (siehe Geschichte). HD gleich wie VD. Kanten gerade. Zwei Kurzriemen-Leder-Metallschließen. Rücken: Drei Doppelbünde, im ersten Feld Titelangabe Nonius Marcellus in Tinte, im dritten Feld Signaturschildchen (siehe Geschichte). Oberes Kapitale in Resten vorhanden. VDS freiliegendes Holz mit Signaturen (siehe Geschichte). HD freilegendes Holz.
Besitzhinweise und Signaturen: VD schwer leserliches Titelschildchen 15. Jh., wahrscheinlich Nonius Marcellus. Am VDS von der Hand des Abtes Kaspar II. Augsburger (1469–1491) 1472 Inhaltsangabe Nonius Marcellus und Besitzvermerk Liber monasterii montis s. Georgii quam dominus Gaspar comparavit anno 1472 in schwarzer Tinte (vgl. Besitzvermerk in Hs. 30 [Ms. 55] und Hs. 29 [Ms. 58]): Hinweis auf Erwerbung unter Abt Kaspar II. Augsburger. Bl. 1r herausgeschnittenes Wappen 15. Jh. Bl. 1r und 158v Besitzvermerk 17. Jh. Ad Bibliothecam Monasterii Montis S. Georgii 1659. Bl. Ir Signatur 19. Jh. IV. 177. Am Rücken Signaturenschildchen 19. Jh. 177. VD in Bleistift Signaturvermerk 20. Jh. 177. VDS Besitzvermerk in blauer Tinte 20. Jh. Hs Stift Fiecht 177 und Klassifikationsvermerk in Bleistift 20. Jh. DK 471.32:091 / HS 160. Kataloge: Im Katalog Benedikt Herschl (um 1650, St. Georgenberg-Fiecht, Bibl., o. Sign.) eingetragen auf S. 261 als Nonius (korr. aus: Nonus) Marcellinus Rhetor MS fol. m. Im Inventar von Bachmann 1939, 97 unter den Dichtungen als Nonius Marcellus 15.Jh. (ital.Herkunft) 15.Jh., Signatur MS 177 B IV 3 eingetragen. Im Handschriftenkatalog von Santer/Kramer 1978, 114 verzeichnet. Im Katalog Jeffrey/Yates 1985, 268, beschrieben unter der HMML-Projektnummer 28,848, Mikroverfilmung 1973. Zwischen Bl. 114 und 115 eingelegt ein Brief vom Direktor der Universitätsbibliothek Ludwig Hörmann 1886 zur Entlehnung des Codex durch Professor Anton Zingele und Wertschätzung durch Bibliothekar Anton Witschwenter (Bz 34).
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