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Permalink: https://manuscripta.at/?ID=39655 |
| Teil 1 | II, 1-105 Papier |
| Lagen: 3.VIII,35 + 4.V75 + VI87 + V97 +IV105 | |
| Bl. II erstes Blatt der ersten Lage, als Vorsatzblatt verwendet. Am Lagenbeginn ab der zweiten Lage Kustoden in arabischen Zahlen am unteren linken Rand, beginnend bei 2us. | |
| Schrift: 2 verschiedene Schriften/Schreiber | |
| Schrift 1 | (1r-103v) Schriftraum: 125/128 × 90/100 Zeilenzahl: 19-20 |
| Schriftart: Gotische Kursive – Marginalien Von Tintenlinien gerahmt. Zirkelstiche. Marginalien von unterschiedlichen Händen (meist Hinweise zur Strukturierung des Textinhalts z. B. Kapitel- oder Abschnittsüberschriften). | |
| Schrift 2 | (103v-105v) Schriftraum: 190/200 × 125/130 Zeilenzahl: 36-38 |
| Schriftart: Gotische Kursive Terminus post quem für Abschrift 1435 (vgl. Bl. 104r) Item anno 1435 2° mensis marcii frater egregius dominus doctor sacre pagine magister Thomas Haselpach ... | |
| Ausstattung: Rubriziert | |
| Teil 2 | 106-180' Papier |
| Lagen: 4.VI153 + VII167 + VII180'(181) | |
| In der letzten Lage Wasserflecken am unteren Blattrand. Gegenblatt zu Bl. 168 teilweise beschnitten, nicht foliiert, hier 180'. Reklamanten, zumeist beschnitten. | |
| Schrift: | |
| Schriftraum: 150/155 × 75/90 Zeilenzahl: 17 | |
| Schriftart: Gotische Kursive – Marginalien Als Text- und Kommentarspalte angelegt, Kommentierung allerdings nur auf Bl. 106r–118v ausgeführt. Von Tintenlinien gerahmt und auf Tintenliniierung. | |
| Ausstattung: Rubriziert Fleuronnéeinitiale(n) | |
| Teil 3 | 181–205 Papier |
| Lagen: V189(191) + (VI+2)205 | |
| Spuren von Insektenfraß. Gegenblatt zu 185 zur Hälfte herausgeschnitten, nicht foliiert, in der Lagenformel berücksichtigt. Mehrere zusätzliche Blätter unterschiedlicher Größe eingebunden, zum Teil beschrieben und in der Foliierung berücksichtigt: In der ersten Lage (nach Bl. 181, Gegenblatt nach Bl. 188) eingebundenes kleineres, nicht foliiertes Doppelblatt. Nach Bl. 185 eingehängtes kleines Einzelblatt, unbeschriebener Gegenfalz nach Bl. 184. Nach Bl. 184 kleiner beschriebener Zettel eingehängt, Beschriftung auch am Gegenfalz nach Bl. 185. Bl. 190 und 191 wohl eingehängte Einzelblätter. Bl. 194 und 203 eingebundenes, kleineres Doppelblatt, in der Foliierung berücksichtig, Bl. 203 gefaltet. | |
| Schrift: | |
| Schriftraum: 210 × 130 | |
| Schriftart: Gotische Kursive Am unteren Blattrand teilweise beschnitten. Zeilenzahl und Strukturierung des Schriftraums unterschiedlich (teilweise zwei- oder mehrspaltig, tw. quer zum Schriftraum beschrieben). Bl. 181r–186r von Tintenlinien gerahmt. Zirkelstiche. Ergänzungen auf eingefügten Blättern nach Bl. 181 / 188, nach Bl. 184, nach Bl. 185, nach Bl. 195 wohl von gleicher Hand. | |
| Ausstattung: Rubriziert | |
| Teil 4 | 206-215 Papier |
| Lagen: V215 | |
| Schrift: | |
| Schriftraum: 190/200 × 95/90 Zeilenzahl: 34-36 | |
| Schriftart: Gotische Kursive Von Tintenlinien gerahmt. Bl. 215v am Rand quer zum Schriftraum Text von anderer Hand, Terminus post quem 1435 (Vorlagendatierung): Datum Wyenne in collegio ducis die xvi mensis maii anno domini m° cccc° xxxv. |
| Einband: Süddeutscher Raum 15. Jh. Gotisch |
| Rotes Leder über Holz. Leder v. a. an Rücken und VD stark abgerieben und fleckig. VD und HD je fünf kleine, runde Metallbeschläge mit Buckel, am VD fehlt der Beschlag oben links. Am VD Spuren eines ehemaligen Titelschildchens im oberen Bereich. Darunter Titelschild Papier, 15. Jh., Liber secretorum Aristot[elis]. Reste von zwei Langriemen-Leder-Metall-Schließen. Rücken: drei Doppelbünde, teilweise freiliegend. Feld 1 Titelaufschrift 18. Jh. (?) Aristoteles; Feld 3 Signaturschildchen, Papier, 20. Jh. [1]41. Bl. I und I* Pergamentfragment, olim VDS bzw. HDS, heute abgelöst, an der Innenseite des VD bzw. HD jeweils Abklatsch des Fragments erhalten. Gegenfalz zu Bl. I zwischen Bl. 11 und 12, Gegenfalz zu Bl. I* zwischen Bl. 205 und 206. An der Innenseite des VD auch Papierschildchen mit Inhaltsverzeichnis (den vier Teilen entsprechend) 15. Jh. Darauf Besitzvermerk und Signatur 20. Jh., siehe bei G. |
| Besitzhinweise und Signaturen: Möglicherweise Erwerb unter Abt Kaspar II. Augsburger (1469–1491). Zu den zahlreichen Erwerbungen unter Abt Kaspar II. Augsburger s. Geschichte bei Hs. 17 (Ms. 132). Bl. 1r Besitzvermerk 17. Jh. in schwarzer Tinte Ad Bibliothecam Monasterii Montis S. Georgii 1659. Bl. IIr Signaturvermerk 19. Jh. in schwarzer Tinte III,141. VDS Besitz- und Signaturvermerk in blauer Tinte 20. Jh. Bibl. Fiecht Hs. 141. Am Rücken Signaturschild Papier 20. Jh. [1]41. Bl. IIr Klassifikationsvermerk in Bleistift 20. Jh. DK 17: 091 / HS 20, darunter DK 12 und DK 262-24. Kataloge: Im Katalog Benedikt Herschl (um 1650, St. Georgenberg-Fiecht, Bibl., o. Sign.) eingetragen auf S. 207 als Eiusdem (Aristotelis) Secreta MS in 4 Nachtrag habetur bis 3 (oder S. 200 Secretum Secretorum de Alexandro Magno in fol. MS Nachtrag: deutsch). Im St. Georgenberg-Fiechter Handschriftenverzeichnis 1809 von P. Jakob Andexer (St. Georgenberg-Fiecht, Bibl., Hs. 127/Ms. 14 bzw. 14a) eingetragen auf Bl. 3v als Liber secretorum Aristotelis, item sphera Episcopi Lincolniensis, opus philosophicum, 4 membr. Im Inventar von Bachmann 1939, 94 unter den Schriften theolog.- philosoph.- und religiösen Inhalts als Phil. Abhandlungen, Signatur MS 141 B IV 4 eingetragen. Im Handschriftenkatalog von Santer/Kramer 1978, 93 verzeichnet. Im Katalog Jeffrey/Yates 1985, 215–217, beschrieben unter der HMML-Projektnummer 28,799, Mikroverfilmung 1973. |
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