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Permalink: https://manuscripta.at/?ID=39657 |
| Lagen: 7.VI84 + (VI–1)95 + 3.VI131 + (VI–5)138 + V148 + VI160 + (VI–3)169 | |
| Papier am seitlichen Rand gewellt, Wasserflecken. Vereinzelt Spuren von Insektenfraß. Gegenblätter fehlen zu Bl. 85, 132–136, 161, 162 und 165 (jeweils ohne Textverlust). Reklamanten, teilweise beschnitten. Foliierung 20. Jh. in Bleistift am rechten oberen Rand. | |
| Schrift: | |
| Schriftart: Bastarda Schriftraum wechselnd: Bl. 2r–12v: 145 x 95, von Tintenlinien gerahmt, zu 26 Zeilen. Bl. 13r–60v: 145/150 x 100, von Bleistiftlinien gerahmt, zu 26–30 Zeilen. Bl. 61r–95v: 145 x 95, von Tintenlinien gerahmt, zu 29–30 Zeilen. Bl. 96r–138v: 160 x 100, zu 30 Zeilen. Bl. 139r–169v: Von Tintenlinien gerahmt, zu 29–30 Zeilen. Zirkelstiche. Bastarda, wohl von einer Hand, Wechsel im Duktus (oder Schreiber?) ab Bl. 96r. | |
| Ausstattung: Rubriziert |
| Einband: 15. Jh. Gotisch Streicheisenlinien Blindstempel |
| Braunes Leder über Holz mit Streicheisenlinien und Blindstempeln. Leder fleckig (Wasserschaden), an den Ecken Holz tw. freiliegend. VD: Von zweifachen Streicheisenlinien gebildeter Rahmen, Mittelfeld durch dreifache Streicheisenlinien diagonal unterteilt. Rahmen gefüllt mit Einzelstempel Strauch in Rechteck (Nr. 1). Oberes und unteres Dreieck des Mittelfelds gefüllt mit Einzelstempel Blüte, vierblättrig, mit Zwischenblättern, in Rhombus (Nr. 2). HD: Von zweifachen Streicheisenlinien gerahmt, Mittelfeld von zweifachen Streicheisenlinien diagonal unterteilt, in den dreieckigen Flächen je ein Einzelstempel Nr. 2. Leder–Metall–Schließe, Metall am Lederriemen verziert mit Blütenranke, am VD Fensterlager erhalten. Am VD Titelschild, Papier 15. Jh. Tractatus de superstitionibus Nicolai de Jaur. Cum aliis tractatibus quorundam authorum. Rücken: Drei Doppelbünde, Feld 1 mit Titelschildchen 18. Jh. (?) Tractatus de superstitionibus Nicolaii de Jaur. Feld 3 Signaturschildchen Papier 20. Jh. (siehe bei Geschichte). Holz an Innenseiten der Deckel freiliegend. VDS Abklatsch von Bl. 1r, Besitz-, Signatur- und Klassifikationsvermerke (siehe bei Geschichte). HDS leer. |
| Verortung in Salzburg auf Basis des Inhalts, vgl. 125r–126r: Casus riservati für Diözese Salzburg mit Vermerk am Schluss: … et illos casus singulos et omnes reservamus in nostra diocesi etc. (siehe bei Inhalt). Schenkungsvermerk Bl. 1r mit Nennung eines pastor in Colsass, evt. Andreas Wurm de Bamberg, unter Abt Kaspar Augsburger 1475 als Pfarrer von Kolsaß eingesetzt, vgl. Kalendar im Necrologium minor St. Georgenberg-Fiecht, Stiftsbibliothek, Hs. 89 (Ms. 44), Bl. 25r (vgl. Thomas Naupp, Beiträge zur Kultur- und Geistesgeschichte der Benediktinerabtei St. Georgenberg-Fiecht von den Anfängen bis zur ersten Aufhebung im Jahre 1807 [= Staatsprüfungsarbeit am Institut für Österreichische Geschichtsforschung]. Wien 1980, hier 82), auch Besitzer von St. Georgenberg-Fiecht, Stiftsbibliothek Hs. 132 (Ms. 216), Hs. 149 (Ms. 147), Hs. 152 (Ms. 168) sowie Herzogenburg, Stiftsbibliothek, Ms. 79. Besitzhinweise und Signaturen: Bl. 1r Schenkungsvermerk 15. Jh. Venerabilis domine et magister observande venerabilis dominus meus pastor in Colsass hoc ydolum sew munisma (?) divi mei fratris imperatoris offert et presentat hic (?) non revisus videlicet sincerus effectivus et pensandus. Bl. 2r Signaturvermerk 19. Jh. in schwarzer Tinte am oberen Rand II,59. Signatur 20. Jh. 59: Bl. 1v am oberen Rand und VDS auf Signaturschildchen zusammen mit Besitzvermerk in blauer Tinte Bibl. Fiecht Hs. 59, am Rücken am Signaturschild. Am VDS Klassifikationsvermerke in Bleistift 20. Jh. DK 234.1: 091 / HS 24, darunter DK 17: 091, darunter DK 031: 091, darunter DK 248.1: 091. Kataloge: Im Katalog Benedikt Herschl (um 1650, St. Georgenberg-Fiecht, Bibl., o. Sign.) eingetragen auf S. 284 als Nicolai Jaur de Superstitionibus. Item Seneca de Remediis fortuitorum MS. Im St. Georgenberg-Fiechter Handschriftenverzeichnis 1809 von P. Jakob Andexer (St. Georgenberg-Fiecht, Bibl., Hs. 127 [Ms. 14 bzw. 14a]) nicht verzeichnet. Im Inventar von Bachmann 1939, 94 unter den Schriften theologisch-, philosophisch-, und religiösen Inhalts als Tractate de superstitionibus Niclai de Jaur, Seneca, Thomae etc. 15. Jh., Signatur MS 59 BIV 4 eingetragen. Im Handschriftenkatalog von Santer/Kramer 1978, 51 verzeichnet. Im Katalog Jeffrey/Yates 1985, 140–143, beschrieben unter der HMML-Projektnummer 28,797, Mikroverfilmung 1973. |
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