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St. Florian, Augustiner-Chorherrenstift, Fragm. 28
ORATIONES. PASSIO SANCTAE MARGARITAE
Pergament   13 Bl.   178×137   Norddeutschland, 14. Jh.
Literatur zur Handschrift (Anzahl: 2)

Ausstattung: Illuminiert   Fleuronnéeinitiale(n)   


Nach einigen Gebeten (1r-3r), die laut einem Vermerk des früheren Stiftsbibliothekars Franz Asenstorfer "auf das Abendgebet einer Frau" hinweisen, folgt die Passio der hl. Margareta (3v-13v), bei der zwei Blätter fehlen, und zwar nach Bl. 6 (vgl. Mombritius II, S. 191, Z. 40 bis S. 192, Z. 7) und nach Bl. 11 (vgl. Mombritius II, S. 194, Z. 50 bis S. 195, Z. 16). Es finden sich mehrere fleuronnierte Initialen. Der Text ist jener Version näher, die bei Mombritius II auf S. 691-692 (nach London, British Library, Harley MS 5327; 12. Jh.) nachgetragen ist. – Das Fragment kam 1821 aus dem Besitz von Albert Wilkens (1790-1828), Kaplan in Nottuln und westfälischer Heimatforscher, an den Germanisten August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (Besitzvermerk vom 7.3.1822 auf 1r) und aus dem Nachlass des Chorherrn Johann Baptist Breslmayr (1834-1902) in die Stiftsbibliothek.
Friedrich Buchmayr
"Mombritius II"
alle Initien
(1r-3r) Orationes.
(3v-13v) Passio Sanctae Margaritae.