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Wien, Österreichische Nationalbibliothek (ÖNB), Cod. 2777
OSWALD VON WOLKENSTEIN (deutsch)
Olim: Rec. 2068a    Pergament   61 Bl.   360/370×260/270   Tirol, 1425 (Nachträge bis 1441)   
Literatur zur Handschrift: CMD-A II 37 f., Abb. 205 (online).
4.IV32 + III38 + VI50 + (VI–1)61; nach 59 fehlt ein leeres Blatt. – Blattmaße: (1-38) 370×270, (39-61) 360/365×260/265.
Schrift: 9 verschiedene Schriften/Schreiber
Schrift 1(1r-24v) Schriftraum: 250/280 x 185/195    Spaltenzahl: 1    Zeilenzahl: 43-53   
Schriftart: Bastarda – Mensuralnotation
Delbono 1977: Schreiber 1; MeSch VI: Schreiber A.
Schrift 2(22r, Zeile 1; 25r, oben) Schriftart: Bastarda
Delbono 1977: Schreiber 2.
Schrift 3(25r-27v, 28r [z. T.], 29r-29v) Schriftraum: 250/280 x 185/195    Spaltenzahl: 1-2    Zeilenzahl: 43-53   
Schriftart: Bastarda – Mensuralnotation
Delbono 1977: Schreiber 3; MeSch VI: Schreiber B. Von dieser Hand auch Eingriffe in vorangehende Texte.
Schrift 4(12v, 38r) Schriftart: Bastarda
Delbono 1977: Schreiber 4. Ergänzung 12v und erster Teil des Registers 38r. Schreiber 4 auch Korrektor von Schreiber 1 sowie Rubrikator und Koordinator.
Schrift 5(30r-37v; 21r, 27v, 28v, 38r [Ergänzungen]) Schriftraum: 250/280 x 185/195   
Schriftart: Bastarda – Mensuralnotation
Delbono 1977: Schreiber 5; MeSch VI: Schreiber C. Von dieser Hand u. a. Ergänzung des Registers 38r.
Schrift 6(39r-49r; 18r, 28v, 36v [Ergänzungen]) Schriftraum: 250/280 x 185/195   
Schreiber: Oswaldus Holer de Valle Eni [Inntal] – Schriftart: Bastarda – Mensuralnotation
Delbono 1977: Schreiber 6; MeSch VI: Schreiber D. Oswald Holer immatrikulierte im WS 1417/1418 an der Wiener Universität und im WS 1421/1422 ebenda an der juristischen Fakultät, s. MUW I, 116 (1417 II A 8 / Wien, Universitätsarchiv, M1, 76ra: Oswaldus Holer de valle Eni p[auper]); MFJ I, 27 (1421 II 10); RAG. Er war auch Schreiber in der Handschrift München, BSB, Cgm 3897.
Schrift 7(51r-56v) Schriftraum: 250/280 x 185/195   
Schriftart: Bastarda – Mensuralnotation
Delbono 1977: Schreiber 7 (Schreiber h nach Schatz 1904 und Timm 1972; MeSch VI: Schreiber E. Nach Menhardt I ein Kanzleischreiber, Hauptschreiber von Innsbruck, Universitäts- und Landesbibliothek Tirol (ULBT), Cod. s.n. (Wolkenstein-Hs.).
Schrift 8(37r, 38v, 57r-58r) Schriftart: Bastarda
Delbono 1977: Schreiber 8. Identisch mit dem Schreiber der Bl. 44r-48r in Universitäts- und Landesbibliothek Tirol (ULBT), Cod. s.n. (Wolkenstein-Hs.) und des Briefs Innsbruck, Tiroler Landesarchiv, Urkunde I 3478 (Oswald von Wolkenstein an Georg von Vil[l]anders, Brixen, 30.8.1436; ed. Schwob 2004, 282-285, Nr. 267).
Schrift 9(56v) Schriftart: Bastarda – Notation
Delbono 1977: Schreiber 9. Nachtrag.
Ausstattung: Illuminiert   Rubriziert   Fleuronnéeinitiale(n)   Figürlicher Buchschmuck   Miniatur(en)   Wappen   
Rote Überschriften, Strichelungen, Haken, Kommata. (1r-29r) Zählung der Gedichte in roten römischen Ziffern entsprechend dem Verzeichnis 38r (mit Ausnahme der meisten Nachträge, nur Nachtrag 12v in Rot mit der Nummer xliii versehen). – (1r-48v) zu den Strophen (im hinteren Bereich allerdings sehr unregelmäßig) abwechselnd rote und blaue, 1-3 cm hohe Lombarden, diese mitunter in brauner Tinte (21v, 22r). – (1r-2r, 43v-48v, 56v-58r) sporadisch einfache Cadellen, (51r-53r) Leerflächen für Initialen, die ca. 2,5 cm hohen Cadellen (jeweils der zweite Buchstabe des ersten Wortes) zur Hervorhebung der Strophen hier der einzige Schmuck, (53v-56r) weiterhin Leerflächen, die reich ausgestalteten Cadellen (ca. 4–6 cm hoch) zu Beginn des zweiten Teils der ersten Strophe alleiniger Schmuck. – (1r-48v) zu Beginn der Lieder ein- bis zweizeilige (ca. 3-6 cm hohe), meist rot-blau gespaltene Initialen mit segmentbogen-, treppen- oder kopfstempelförmigen Aussparungen und fallweise Fleuronnéeschmuck; an den Abläufen z. T. einfarbiges rotes Blattwerk bzw. stilisierte Blumen. – (VDS) Miniatur auf aufgeklebtem Ziegenleder: Ganzfiguriges Individualporträt des stehenden einäugigen Dichters Oswald von Wolkenstein, der mit einer Feder das erste Lied der Handschrift A[in] [anef]a[ngk] …gode… auf ein Notenblatt einträgt. Sehr schlechter Erhaltungszustand, der bereits seit 1783 verbürgt und wohl durch die alkalische Wirkung des Leders bedingt ist (Delbono 1977, 35).
Fleuronnée: 1) Vorwiegend im ersten Teil der Handschrift (1r, 2v, 17r, 18v, 19v, 21v) stammt es von einem nicht geschulten, aber ambitionierten und auch begabten Florator. Er umrahmte mit brauner oder roter Tinte die Buchstabenkörper konturbegleitend mittels zwei- bis dreifacher Linien und/oder einfacher Perlenreihen, die er in regelmäßigen Abständen durch aufgesetzte Perlenpyramiden gliederte. Diese enden in kurzen schlaufenförmigen Fäden, selten in einem Blatt. Die Binnenfelder fallweise in mehrere übereinanderstehende, durch Trifolien locker verbundene Ovale geteilt, in die Knospengarben, Rauten- und Rechteckmuster etc. eingetragen sind; auch recht- bzw. dreieckige Kompartimente mit (z. T. einseitwendigen) Knospengarben bzw. Rauten- und Flechtmattendekor. 2) Eine zweite Hand findet sich im Bereich des Schreibers 7 und war wie jener auch in der Innsbrucker Handschrift tätig: (53v-56r) Cadellen mit konturbegleitenden Perlenreihen, Schlaufenfäden und z. T. menschlichen Fratzen, (45v-48r) Initialen mit kleinteiligen, in Dreiecks- und Rechtecksregister eingeschriebenen Trifolien und Kreuzblüten. 3) Das übrige Fleuronnée (20v, 39rv, 40v, 41r, 42v) von zwei ungeübten Händen.
Minatur: Oswald ist mit enganliegenden, schwarz-weißen Beinlingen und einer pelzverbrämten, eng taillierten, geschlitzten schwarzen Schecke bekleidet. Auf dem Kopf trägt er ein mit Pelz besetztes Chaperon, dessen Zipfel vorne zusammengebunden sind. Am silbernen Gürtel links der Knauf eines Dolches. Mit der Linken umgreift Oswald den nur noch schwer erkennbaren Griff seines Schwertes. Am Rock eine Gürteltasche noch schwach aiszunehmen. Um den Hals trägt der Dichter an einer silbernen Kette den in Rot und Gelb dargestellten Greifen als Kennzeichen des Kannen- und Greifenordens, der Oswald 1415/16 von der aragonesischen Königswitwe Margarita de Prates verliehen worden war. Schnauz- und kurze Kinnbart des Dichters mit Braun und ockerfarbenen Strichen eingetragen. Hierin weicht das Bild entschieden von der auch in anderen Details nicht ganz zuverlässigen, im Mai 1900 entstandenen Rekonstruktionszeichnung ab (Innsbruck, Ferdinandeum, Porträtsammlung, W 5233, Nr. 55). Wenngleich ein wenig gekürzt, trägt Oswald noch denselben Bart wie auf dem 1408 entstandenen Gedenkstein für den Dichter, der heute am Dom in Brixen angebracht ist. Über dem Bildnis findet sich die heute nur noch schlecht lesbare Bezeichnung Os[wa]ld de[r] Wolk[n]stainer. Zu Füßen des Dargestellten links das Wappen der Wolkensteiner mit reicher Helmzier, rechts das ursprünglich von der Familie geführte Wappen der Villanders zu Pradell. – Farben: Das helle Rosa des Inkarnats durch ein kräftigeres Rosa und ein dunkles Braun modelliert; in den Augenhöhlen intensive Braunverschattung. Auf dem schwarzen Gewand, mittels Grauschleiern wiedergegeben, heute kaum mehr wahrnehmbares Brokatmuster. Silber an Halskette, Gürtel und Dolchgriff. Materialität der Pelzränder mittels hellerem Braun mit langen ockerfarbenen Strichen wiedergegeben; ähnlich der Bart des Dichters. Das Weiß des linken Beinlings wird mit Grau verschattet, das Schwarz des rechten hingegen mit Grau gehöht. Wappen und Wappenzier erscheinen in hellen Farben, die Vorzeichnung und Modellierung geschah graphisch mit schwarzen Schraffierungen. Farblich dominieren neben dem Braun der Gestalt vor allem das heute stark nachgedunkelte Hellblau des Hintergrundes und der grün-gelbe Bodenstreifen. Das Bild ist in kräftigem hellen Rot und in Gelb gerahmt.


Einband: Tirol     nach 1425     Gotisch     Streicheisenlinien        
Rot gefärbtes (stark beschädigtes) Ziegenleder mit Streicheisenverzierung über zwei durch Leinenstreifen zusammengeklebten Ziegenlederblättern, die als Kern ein drittes Blatt umfassen (kein Holzkern). VD und HD: jeweils an den Längskanten zwei Doppellochungen für nicht mehr vorhandene Schließen, auf Ober- und Unterkante mittig ebenso je eine Doppellochung. Auf dem Rücken Reste von drei Signaturschildchen aus Papier; oben 93 (Wien, Böhmisch-Österreichische Hofkanzlei), in der Mitte a (zur Olimsignatur der Hofbibliothek gehörig; vgl. Delbono 1977, 30).


Schreibsprachen: Tirolisch (Menhardt I, 286) / Niederdeutsch (Lieder 104 und 105: Schatz 1904, Nr. 25 und 26 bzw. Wachinger/Klein 2015, Nr. 96 und 90) / Schwäbisch (Lied 48: Schatz 1904, Nr. 29 bzw. Wachinger/Klein 2015, Nr. 65). – Die Wiener Wolkenstein-Handschrift (Handschrift A) wurde höchstwahrscheinlich zwischen 1424/25 und 1427/32, mit Nachträgen bis 1441 (Timm 1972, 2), in Tirol für den Dichter und Sänger Oswald von Wolkenstein (ca. 1377-1445) geschaffen. Aufgrund des 1425 datierten Eintrags über dem Inhaltsverzeichnis 38r zumindest die Textteile 1r-24v, die in diesem Inhaltsverzeichnis erscheinen, bis dahin entstanden. Kurz darauf, wohl ebenso noch 1425, folgte der Teil 25r-36r, dessen erste Lieder ebenfalls – allerdings als Nachtrag – in das Register aufgenommen wurden. Aus inhaltlichen Gründen kann der Textteil der 6. Lage (39r-50v) nicht vor Mitte 1427 entstanden sein (Timm 1972, 22 f.). Die Lieder der 7. Lage (51r-58r) hingegen sind um 1432 anzusetzen (Timm 1972, 22 f.). Lied 108 ist laut Überschrift in Innsbruck, Universitäts- und Landesbibliothek Tirol (ULBT), Cod. s.n. (Wolkenstein-Hs.), das ist Handschrift B, im Jahre 1436 entstanden. Der Anteil des Dichters an der Handschrift ist umstritten (vgl. v. a. Timm 1972, 122-123). Das Verhältnis zur einheitlicheren Handschrift B in Innsbruck ist bisher nicht eindeutig geklärt (Stand 2015). Die Lieder Oswalds von Wolkenstein erscheinen jedenfalls in beiden Handschriften trotz z. T. anderer Reihenfolge in denselben vier Hauptgruppen (Timm 1972, 22 ff.).
Vorbesitzer 1: Albrecht VI., Herzog von Österreich
Der Codex gelangte wohl vor 1445 in die Hände Herzog Albrechts VI. von Österreich (Delbono 1977, 9), ob als Geschenk des Dichters selbst oder durch Vermittlung, ist bisher nicht entschieden. Da Nachträge bis 1441 datiert werden, kann die Handschrift frühestens nach diesem Zeitpunkt aus dem Besitz des Dichters weitergegeben worden sein. (24r) Albrechts Name auf dem oberen Seitenrand. – (24v) die Buchstaben a (Albrecht?) und M. – (38v) Zu dinst ich mich erpaten han, dir zu lieb dem herczen dein (nach Delbono 1977 von der Hand Albrechts VI.). – (59v) mittig 1445 SAM (mit einer für die Unterschrift des Herzogs typischen Schlinge) mant chors, rechts Ab (gekürzte Unterschrift Albrechts VI.; den Spruch: mant chors [lesent] liest Delbono 1977 als "Man hat es zum Lesen auserkoren", vgl. Wien, ÖNB, Cod. 3070, ebenfalls aus dem Besitz des Herzogs). – (60v) Albrechts Geheimalphabet und der zugehörige Schlüssel; beide haben enge Beziehungen zur vergleichbaren Erfindung Friedrichs III. – (61r) das Wort hrrczog (weiterer persönlicher Eintrag Albrechts?), Albrecht von Gotz genaden (wohl von einem Kanzleischreiber), 6 Verse Mit willen guet an abelan... (nach Delbono 1977 von der Hand Albrechts VI.). – (60v, 61r) außerdem mehrmals mein dinst.
Weitere Einträge: (60v) Mir als dir. H. Gundrichinger, Jorg van Rarbach; (61r) Hans van Ninderthaim, Hans Jorg van Rarbach (vgl. 60v); (61v) Gellukh mitt freuden. P V Aursperg (Pankraz von Auersperg, Sohn des Engelhardt, †1466). Der zweimal erscheinende Jorg van Rarbach dürfte mit dem kaiserlichen Rat Hans von Rohrbach identisch sein, der sich später, zur Zeit der kriegerischen Handlungen der Wiener Bürger gegen Friedrich III. und den Kampf der habsburgischen Brüder untereinander um Friedrich sehr verdient gemacht hat. In eben diese politischen Ereignisse und in den Kampf um Österreich zwischen Friedrich III. und Albrecht VI. war auch Pankraz von Auersperg verwickelt. Ob diese Adeligen Folgebesitzer der Handschrift gewesen sind, kann nicht nachgewiesen werden. – (61v) außerdem der spätere Eintrag Augsburg. – (HDS) neben mehreren Federproben auch Wappen; eines zeigt ein aufgehängtes Horn, das andere einen Keil. Beide sind, da häufig und hier ohne Farben angegeben, vorläufig nicht zuzuordnen.
Vorbesitzer 2: Wien, Böhmisch-Österreichische Hofkanzlei, A 93
Nach Roland 2000b befand sich der Codex in der Böhmisch-Österreichischen Hofkanzlei, nicht wie Delbono 1977 annahm, in der Bibliotheca Civica. Reste der Signatur auf dem Einbandrücken.

Der Wiener Codex ist neben der Innsbrucker Handschrift B (Innsbruck, ULBT, Cod. s. n. [Wolkenstein-Hs.]) sowie der davon abhängigen, schmuck- und notenlosen Handschrift c (Innsbruck, Tiroler Landesmuseum [Ferdinandeum], FB 1950) der maßgebliche Überlieferungsträger der Lieder des Oswald von Wolkenstein.

Karl-Georg Pfändtner (Forschungsstand 2015, MeSch VI; Redaktion Katharina Hranitzky 2021)
"CMD-A II", "Delbono 1977", "MeSch VI", "MUW I", "MFJ I", "Schatz 1904", "Timm 1972", "Menhardt I", "Schwob 2004", "Wachinger/Klein 2015", "Roland 2000b", "Schatz–Koller 1902", "Berger 1995"
alle Initien
(VDS) Miniatur.
(1r-58r) Oswald von Wolkenstein109 Lieder (ed. Schatz–Koller 1902, Schatz 1904, Wachinger/Klein 2015; zu 25r-27v s. auch Berger 1995; zu den Tilgungen Timm 1972, 31 ff.).
   5
1r Ain anevangk an gotlich forcht (Wachinger/Klein 2015, Nr. 1)
13r Mensleichen got ... — ... (13v) vns das iesumlein Steff hansz chind sull wyer greyen. Et sic est finis. (Urfassung, bis auf die letzte Strophe durch Schwärzung [13r] und Rasur [13v] getilgt.)
25r Mensleichen got (Kalendergedicht, Wachinger/Klein 2015, Nr. 111, s. auch Berger 1995; im Register 38r Der gesungen Kalender.)
28r Genner beschnaid (Kalendergedicht, Wachinger/Klein 2015, Nr. 111; im Register 38r Der gesprochen Kalender.)
57r In Oberland ... — ... got ewiklich sech uns vor ungemach. (Wachinger/Klein 2015, Nr. 111)
(38r) Inhaltsverzeichnis für die ersten 92 Lieder (i-lxxxii). Einträge nach xliii ergänzt.
   1
38r (Überschrift: Datierung, Autorenname) Inn der jarczal tawsend vierhundert und inn dem funf und zwainczigisten jare geschriben ist daz puch [1425] und ist es genannt der Wolkenstainer etc.
(50r-50v) Leer.
(58v-59r) Leer.
(59v) Einträge Herzog Albrechts VI. von Habsburg.
(60r) Leer.
(60v) Alphabet, Namenseinträge u. a.
(61r) Spruch, Namenseinträge, Schriftproben, zweimal 3 Verse (die 6 Verse nach Menhardt I, 285 ein Minnelied).
   3
61r Geluk zu rechter in [?] frewden wunn.
61r Mit willen guet an abelan zu dinst der liebsten frauen ... — ... tuet erfrewen mich
61r Sy geyt mir frewt und hochen muet ... — ... ich sey sunt frey auchundersay [an chundersay?] liebplich.
(61v) Zwei Musteralphabete für Cadellen, Schriftproben, verschiedene Einträge, Rezept gegen Läuse.
   3
61v Zu wes ich dir verhaissen hab das will ich dir nit slaissen zwar.
61v In nomine Domini omne genu flectetur (mehrfach)
61v Merchet ein same haist staffisagria
(HDS) Schriftproben, Wappenskizzen.