1133/34 Gründung durch Markgraf Leopold III. auf Anregung seines Sohnes Otto, später Bischof von Freising. Tochterkloster von Morimond, Mutterkloster u. a. von Zwettl (1137), Lilienfeld (1202) und Neuberg (1327; 1786 aufgehoben). 1881 Vereinigung der Abtei Neukloster in Wiener Neustadt mit Heiligenkreuz.

Homepage des Stiftes
Stift Heiligenkreuz in Wikipedia
Artikel "Heiligenkreuz" im Lexikon des Niederösterreichischen Landesmuseums
Artikel "Heiligenkreuz" im Handbuch der historischen Buchbestände in Österreich, Bd. 3

Stift Heiligenkreuz verwahrt rund 200 vor 1300 entstandene Manuskripte (darunter einige, wohl zur "Grundausstattung" des Klosters zählende Manuskripte französischer Provenienz wie die aus der Morimond-Gründung Bellevaux stammenden Codices 37, 46 und 146 [vgl. Beschreibung]) sowie etwa 150 aus dem Zeitraum 1300/1500. In jüngerer Zeit gelangten auch - mit wenigen Ausnahmen - die Handschriften der Zisterze Neukloster in Wiener Neustadt in die Bibliothek von Heiligenkreuz.

Handschriftenkataloge, wichtige Publikationen:

Erschließung der Handschriften: Auf Initiative des Stiftes werden seit 2010 die romanischen Handschriften durch Franz Lackner und Alois Haidinger (Mitarbeiter bzw. Mitarbeiter i. R. der Österreichischen Akademie der Wissenschaften) neu beschrieben. Die Beschreibung der Manuskripte erfolgt direkt vor Ort; die Daten werden über ein Webinterface in die dem Webportal manuscripta.at zu Grunde liegenden Tabellen eingetragen und sind daher sofort sichtbar und recherchierbar.

Alois Haidinger, Franz Lackner − Wien 2012